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KUNDGEBUNG Tierrechtsgruppe Gießen und Ariwa-Vogelsberg informieren am Welttag zur Abschaffung von Fleisch
giessener-anzeiger.de - ueber-vegane-lebensweise

Meat Abolition


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8. weltweiter Aktionstag zu Abschafffung von Fleisch


Trotz eisiger Kälte veranstalteten die Tierrechtsgruppe Gießen, Ariwa-Vogelsberg (ARIWA) eine Kundgebung, mit Infoständen und der Liedermacherin NETTE. liedermacherin-nette.de

Mit dabei war auch der Wildtierschutz Deutschland e.V. um zur Abschaffung der Fuchsjagd und gegen die Fuchswochen zu informieren. www.wildtierschutz-deutschland.de

Die Tierrechtsgruppe Gießen und ARIWA-Vogelsberg von Animal Rights Watch e. V. (ARIWA) organisierten am 28.1.2017 eine Kundgebung und einen Infostand zur weltweiten Kampagne zur Abschaffung von Fleisch, zu Tierrechten und Veganismus in der Fußgängerzone im Seltersweg in Gießen.
Anlass für die Kampagne war der 8. weltweite Aktionstag zur Abschaffung von Fleisch.
Jedes Jahr sterben Milliarden Tiere für den menschlichen Spaß, die sogenannte Gaumenfreude oder landen im Müll. Nach einer kurzen Existenz - ein Leben ist es oft nicht - voller Misshandlungen, voller Schmerz und Leid werden sie gewaltsam getötet. Die Vorstellung, wie viel unsagbares Leid jeden Tag in den Schlachthöfen geschieht, während ringsum das „normale“ Leben weitergeht, ist grauenhaft“, sagt Cora Bädke von der Tierrechtsgruppe Gießen.
Tiere sollten nicht ohne zwingenden Grund verletzt oder getötet werden. „Laut Tierschutzgesetz bedarf es eines vernünftigen Grundes ein Tier zu töten. Spaß (Gaumenfreude) und Geld gehören zu den niedrigsten Beweggründen für Gewalt die wir kennen. Es ist illusorisch darauf zu warten, Tierschutzgesetze würden endlich für ein anständiges Leben und Sterben der jährlich mehrere Milliarden von gegessenen Tieren sorgen“, meint Astrid Muth von ARIWA-Vogelsberg.
Selbst Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (Schleswig-Holstein) sagt dazu: Die Tötung von 'Nutztieren' ist nicht mehr zu rechtfertigen. Nach Habecks Auffassung ist der Tierhaltung und der damit verbundenen Tötung von Tieren für Nahrungsmittelzwecke mit der Verfügbarkeit alternativer Nahrungsmittel eine wichtige Begründung abhanden gekommen. Die Tierhaltung diene heute nicht mehr der Versorgung mit lebensnotwendiger Nahrung, so Habeck. (topagrar)
Unaufhaltsam nimmt die Zahl der weltweit gezüchteten und gefischten Tiere zu, wobei die industrielle Tiererzeugung zur Norm geworden ist. Die Tatsache, dass die Produktion von Tierfleisch eine desaströse Auswirkung auf die Umwelt hat führt nicht automatisch zu einer Verbesserung des Umgangs mit den Tieren.
Die Kampagne möchte darauf aufmerksam machen, dass für die Beendigung des grauenhaften Schicksals unzähliger Tiere ein Prozess beginnen muss, der in Gesetzen resultiert, die den Raub (Jagen und Fischen) und die Produktion von Tieren für menschliche Konsumzwecke verbietet. Dieser Prozess beginnt mit dem öffentlichen Ausdruck der Forderung nach der Abschaffung von Fleisch und für umfassende Rechte für Tiere,
- weil Fleischproduktion bedeutet, dass Tiere für unser Essen getötet werden
- weil die Lebensbedingungen dieser Tiere und ihre Schlachtung mit großem Leiden verbunden sind - weil es nicht notwendig ist, Fleisch und andere Tierprodukte zu essen - weil empfindungsfähige Wesen nicht ohne Grund gequält oder getötet werden dürfen
Deshalb gehören die Aufzucht von Schlachttieren, die Jagd und Fischerei sowie der Handel und Verzehr von Fleisch, nach Ansicht der Veranstalterinnen und einer stetig wachsenden Zahl von Menschen, abgeschafft.
Ob Fleisch, Milch, Eier, Leder, Wolle oder Daunen – der Konsum tierischer Produkte ist immer mit Tierleid verbunden. Aber muss mensch das in Kauf nehmen? Gesund, umweltbewusst und tierfreundlich leben und dabei genießen – alles ganz ohne tierische Produkte. Für immer mehr Menschen wird das zur Selbstverständlichkeit. Eine vegane Ernährung und Lebensweise wird zunehmend beliebter.
„Die ständigen Lebensmittelskandale und Medienberichte über die grausamen Zustände in der sogenannten Nutztierhaltung, genauer Tierausbeutung, haben viele Konsumentinnen und Konsumenten zum Nachdenken bewegt. Wir wollen über die vegane Lebensweise aufklären und bewusst machen, wie viel Leid insbesondere Fleischkonsum verursacht“, unterstreicht Sascha Sirges von der Tierrechtsgruppe Gießen.
„Hinzu kommt, dass wir unsere Vorstellung von Fleisch und den Umgang mit anderen Tieren generell überdenken müssen“, meint Muth, Pädagogin und seit Jahren für Animal Rights Watch aktiv.  „Die Frage ist hier nicht nur, was wir essen, sondern wen. Rinder, Schweine, Hühner, Gänse, Puten und andere Tiere die wir essen und damit gewaltsam töten lassen, sind faszinierende Geschöpfe, die in Intelligenztests zum Teil besser abschneiden als Hunde und wie Menschen Freude, aber auch Schmerz und Angst empfinden.“ Hühner zum Beispiel können laut Studien über 100 verschiedene Gesichter ihrer Artgenossen erkennen, haben eine komplexe Sozialstruktur, können Farben unterscheiden, träumen genauso wie wir Menschen, fühlen Schmerz und Leid wie wir, haben 30 verschiedene Laute, um vor Gefahren zu warnen, Hennen beschützen ihre Jungen, Hühner sind wie menschliche Mütter, die mit ihren Babies in der Gebärmutter sprechen, eine Mutterhenne lehrt ihrem Küken schon Laute, bevor es geschlüpft ist.
„Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit, die uns zwingen würde, Tiere zu essen und damit Tod, Leid und Umweltkatastrophen zu fördern. Für gesundes, abwechslungsreiches und genussvolles Essen stehen genügend pflanzliche Alternativen bereit“, bekräftigt Bädke.
Wir laden Sie recht herzlich ein, unsere Veranstaltung zu besuchen.

Mehr Informationen zur Problematik der Fleisch-, Milch- und Eierproduktion finden Sie auf der ARIWA-Homepage unter der Rubrik Wissen:

meat-abolition.org - wwaf

abschaffungvonfleisch.blogspot.de

www.ariwa.org - fleisch

www.ariwa.org - klimakiller-fleisch

www.ariwa.org - geschichte-des-huhns

www.ariwa.org/ - eben-mit-tieren - huehner


Die Tierrechtegruppe Gießen wurde 2005 gegründet und setzt sich seitdem für die Rechte für Tiere und eine vegane Lebensweise ein. (www.tierrechte-giessen.de)
Animal Rights Watch e.V. (ARIWA), 2004 als „die Tierfreunde e.V.“ in Siegen/NRW gegründet, ist eine gemeinnützige, bundesweit tätige Tierrechtsorganisation. ARIWA deckt die Zustände in der Tierindustrie auf und fördert eine tierfreundliche, vegane Lebensweise. In Not geratene Tiere werden in Pflegestellen betreut. Die bundesweit verteilten Ortsgruppen führen Kampagnen und Aktionen gegen Tierausbeutung und für die Anerkennung von Tierrechten durch (www.ariwa.org).

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