Ampelaktion Fulda September 2016


1-2 | 3-4 | 5-6 | 7-8 | 9-10 | 11-12 | 13-14

P1120662.JPG P1120663.JPG  

Alle Tiere wollen leben! - Ein Licht der Hoffnung - Ampelaktion Fulda

Vom 29. September bis 1. Oktober 2016 fanden in ganz Deutschland und in Österreich Mahnwachenaktionstage vor Schlachthäusern statt. Die Mahnwache in Fulda fand Donnerstag, den 29. und Freitag, den 30.9.2016, Bardostraße Ecke Frankfurter von 16-19 Uhr statt und wurde als Ampelaktion veranstaltet. Es wurde      Infomaterial verteilt, um den Menschen deutlich zu machen was es bedeutet, wenn wir Fleisch und Käse essen oder Milch trinken.
Viele Menschen haben immer noch Angst vor gesundheitlichen oder geschmacklichen Nachteilen durch die pflanzliche Ernährung. Dabei haben mehr als die Hälfte der Tiere essenden Bevölkerung Übergewicht mit all den kranken Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck, Diabetes und vielen anderen durch Ernährung bedingten Erkrankungen. Dazu kommen die ethischen Aspekte, denn das Essen von Tieren, Käse, Joghurt oder das Trinken von Tiermilch bedeutet immer Tiere zu misshandeln beziehungsweise misshandeln zu lassen. Selbst Haustierfreundinnen haben Probleme das zu erkennen“, erklärte eine Aktivistin von Ariwa-Vogelsberg. Aktive aus über 20 Städten alleine in Deutschland, darunter auch Fulda, machten auf das Leid der Tiere aufmerksam. Mit Lichtern wurde an die Tiere erinnert die täglich für die „Fleisch“industrie und die Tiere essenden Menschen die Karnistinnen und Karnisten sterben müssen beziehungsweise gewaltsam getötet werden, für die Menschen die immer noch Tiere und ihre „Produkte“ wie Milch und Käse usw. konsumieren. Es ist eine Mahnwache im ursprünglichen Sinne und dient vor allem dem Gedenken der Opfer. Millionen sogenannter Nutztiere sterben tagtäglich für den Fleischkonsum des Menschen - ein Konsum, der absolut nicht notwendig ist, wie es mittlerweile Millionen von vegan lebenden Menschen auf der ganzen Welt beweisen“, sagte dazu Daniela Böhm, Tochter des Schauspielers Karlheinz Böhm, im Rahmen eines Interviews zur Mahnwache in München. Sechzig Milliarden sogenannter Nutztiere werden jährlich in Schlachthöfen, von unserer subventionierten Vernichtungsindustrie getötet, viele davon landen im Müll. So sterben mehr als 3000 Tiere pro Sekunde weltweit. Fische und andere Meerestiere sind in dieser schockierenden Zahl noch nicht einmal enthalten. Dieses Leid ist unzählig und wird daher nur in Tonnen berechnet. Die erschreckende, von vielen Menschen inzwischen abgelehnte Massentierhaltung und die Überfischung der Meere zählen zur größten Bedrohung unserer Welt und damit von uns Menschen.
Schlachthöfe sind Orte von Gewalt und Tod. Viele massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wie Fehlbetäubungen, Verbrühen bei lebendigem Leib, Nichteinhalten von Vorschriften, keine ausreichenden Kontrollen, das Schlachten trächtiger Kühe und andere, nicht legale Grausamkeiten gehören hier zur Normalität. Das zeigen viele Schlachthaus- und „Fleisch“-Skandale. Städte die an den Mahnwachenaktionstagen teilnehmen: Aalen, Augsburg, Bocholt, Bühl, Erlangen, Flensburg, Fulda, Hamburg, Husum (Danish Crown) Köln, Kronach, Mannheim, München, Pforzheim (Birkenfeld), Singen, Ulm, Viersen, Zeven, Traunstein und viele mehr. Ampelaktion Fulda ... bundesweit ....