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Michaelismarkt Treysa 2017


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33. Michaelismarkt 2017 in Treysa

Seit seiner Wiederbelebung im Jahr 1985 wurde der Michaelismarkt rund um die gesamte Altstadt von Treysa veranstaltet. Er zählt zu den größten Märkten in ganz Nordhessen. Auch in diesem Jahr zog der Traditionsmarkt wieder viele Besucherinnen an.

Die roh-veganen Probierhäppchen am Proveg-Stand waren gefragt und auch für die veganen Informationsbroschüren von Ariwa und Proveg waren die Besucherinnen das Michaelismarktes zu begeistern. Einige Besucher gaben sich als Veganerinnen zu erkennen. Ein veganes Angebot auf dem Markt war allerdings nicht zu finden. Auch die Informationen über die Milch fanden Interesse. Bei manchen entsprachen sie, wie zu erwarten, so gar nicht deren tradierten Vorstellungen die ihnen schließlich ein Leben lang von der Ernährungsindustrie eingeimpft worden waren. Glücklicherweise werden die Menschen immer besser auch von wissenschaftlicher Seite eines besseren belehrt und auf die alternative Pflanzenmilch verwiesen, von der es inzwischen viel Auswahl in jedem Supermarkt gibt.
Bei den meisten vegan lebenden Menschen spielt allerdings die Ethik die entscheidennde Rolle. Er einmal begriffen hat welche unvorstellbare Leid wir Menschen uns in Bezug auf die anderen Tiere legalisiert haben, hat keine großen Probleme mehr sich auf die pflanzliche Ernährung hin umzustellen.

Der Treysaer Michaelismarkt war in seinem Ursprung ein sogenannter freier Markt für die Schumacher und Lohgerber in Treysa, später entwickelte er sich dann zu einem „Kram- und Viehmarkt“. So gesehen ist der Michaelismarkt ein waschechter Traditionsmarkt, denn er gehört damit zu den ältesten Märkten der Stadt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Michaelismarkt aufgegeben und erst 1985 von der Handels- und Gewerbevereinigung Treysa wieder ins Leben gerufen. Seitdem findet der Michaelismarkt alljährlich am 3. Sonntag im September statt.

Michaelismärkte waren vor allem Märkte für die Bauern

Michaelismärkte gibt es sehr viele in ganz Deutschland. Der „Namenspatron“ ist Erzengel Gabriel. Traditionell ist der Michaelistag im christlichen Raum seit dem Mittelalter ein beliebter Termin für laufende Miet-, Pacht- oder Zinszahlungen gewesen. Ähnlich wie Mariä Lichtmess war er auch ein wichtiger Zeitpunkt für die Anstellung von Knechten und Mägden. Solche Ereignisse haben stets Märkte begründet. Denn so, wie verkaufsoffene Samstage im vergangenen Jahrhundert am ersten Samstag im Monat lagen, als gerade Lohn und Gehalt ausgezahlt wurde, wurden auch in den Jahrhunderten davor Märkte dann organisiert, wenn genug Geld im Umlauf war, locker saß und die Nachfrage nach Waren besonders groß gewesen ist.

Der Michaelismarkt ist heute ein Aushängeschild für Schwalmstadt und weit über die Schwalm hinaus. Bürgermeister Stefan Pinhard sprach das Grußwort auf der Hauptbühne am Marktplatz. In der Altstadt Treysas ging das bunte Treiben vom Marktplatz über die Steingasse, Wagnergasse und weiter über die Bahnhofstrasse und Mainzergasse wieder zum Marktplatz, wo auch die Hauptbühne aufgebaut war. Auf weiteren Bühnen sowie in den Straßen und Gassen gab es jede Menge Musik, Walkacts wie Clowns und Sambatänzer und vieles mehr zum Bestaunen. In diesem Jahr wurde es zudem richtig gruselig, denn die Höllenbrut vom Brocken im Harz mit ihren Hexen und Teufeln waren unterwegs in den Gassen der Altstadt.

 

 
 
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