Studien Ernährung

 

Bluthochdruck und vegane Ernährung

Eine schwedische Studie zeigte, dass bei Patienten mit
chronisch hohem Blutdruck die vegane Ernährung sogar
Heilungen bewirken konnte. Nach einem Jahr streng
veganer Ernährung waren von 26 Patienten 22
= 84,6 %! völlig beschwerdefrei, vier hatten weniger
Beschwerden und 20 Patienten
= 80 %! hatten sämtliche Medikamente absetzen können.

Referenz: Lindahl et al. (1984). A vegan regimen with reduced medication in the treatment of hypertension. Br. J. Nutr. 52:11-20


Intelligenz und Ernährung

In einer amerikanischen Untersuchung wurden 28 Kinder im
Alter von 2 – 8,4 Jahren untersucht, davon waren 22 Vegetarier
und 6 makrobiotische Veganer.

Ergebnisse:
• Der durchschnittliche IQ aller Kinder lag bei 116, war also
überdurchschnittlich
• Bei den veganen Kindern lag er bei 119
Die Autoren der Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass
die überdurchschnittliche geistige Entwicklung der Kinder
sowohl auf das pädagogische Niveau der Eltern als auch auf
die Ernährung zurückzuführen sei.

Referenz: Dwyer et al. (1980) Mental age an IQ of predominantly vegetarian children. J. Am. Diet Assn. 76:142-147


Intelligenz und Ernährung

In einer niederländischen Studie wurden vegan- und
vegetarisch-makrobiotische Kinder im Alter von
4 – 5 Jahren untersucht.

Ergebnis:
Der durchschnittliche IQ aller Kinder lag bei 126,
war also weit überdurchschnittlich

Referenz: Herens et al. (1992) Nutrition and mental development of 4-5-year-old children on macrobiotic diets. J. Hum. Nutr. Diet. 5:1-9


Höherer Gewichtsverlust durch fettarme vegane Kost

Von der George Washington Universität wurde eine
Studie an 64 übergewichtigen postmenopausalen Frauen
durchgeführt. Die eine Hälfte der Probandinnen erhielt
eine fettarme vegane Kost, die andere Hälfte eine Diät
gemäss des amerikanischen National Cholesterol
Education Program. Nach 14 Wochen hatte die Gruppe
mit veganer Ernährung einen signifikant höheren
Gewichtsverlust als die Kontrollgruppe.

Referenz: Barnard ND et al: The effects of a low-fat, plant-based dietary intervention on body weight
 

Vegane Ernährung bessert Diabetes

Im Fachmagazin Diabetes Care wurde eine Studie über
Typ-2-Diabetiker publiziert. Die Patienten mit Diabetes
erhielten entweder eine vegane Ernährung oder die
Standarddiät. Nach 22 Wochen waren 43 % der Veganer
und 26 % der Patienten mit Standarddiät in der Lage,
einige ihrer Diabetes-Medikamente zu reduzieren oder
wegzulassen. Die Veganer hatten niedrigere Cholesterinwerte
und eine bessere Nierenfunktion. Die vegane
Ernährung war für die Patienten leichter einzuhalten.

Referenz: Bernhard ND et al: A low-fat vegan diet improves glycemic control and cardiovascular risk factors in a randomized clinical trial in individuals with type 2 diabetes; Diabetes Care, 2006; 29(8): 1777-83


Zitat 1 aus dem Positionspapier von ADA und DC:

„Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Phasen des Lebenszyklus geeignet, einschliesslich Schwangerschaft, Stillzeit, frühe und spätere Kindheit und Adoleszenz. Vegetarische Ernährungsformen bieten eine Reihe von Vorteilen.“


Zitat 2 aus dem Positionspapier von ADA und DC:

„Es ist die Position der Amerikanischen Gesellschaft für Ernährung (ADA) und des Verbandes kanadischer Ernährungswissenschaftler (DC), dass eine vernünftig
geplante vegetarische Kostform gesundheitsförderlich und dem Nährstoffbedarf angemessen ist, sowie einen gesundheitlichen Nutzen für die Prävention (Vorbeugung)
und Behandlung bestimmter Erkrankungen hat.“
2009 hat die ADA („American Dietetic Association“, Amerikanische Gesellschaft für Ernährung) ein überarbeitetes Positionspapier über die vegetarische und vegane Ernährung publiziert und ihre Empfehlung für diese Ernährungsformen
bestärkt. Sie kommt zu dem Schluss, dass vegetarische Ernährungsformen einschliesslich veganer Ernährung – sofern richtig durchgeführt –, gesund und nahrhaft für Erwachsene, Kleinkinder, Kinder und Heranwachsende sind und sogar chronischen Krankheiten wie Herzerkrankungen, Krebs, Übergewicht und Diabetes vorbeugen und behandeln helfen können.

Eine der grössten epidemiologischen Studien (China Study) über Ernährung und Gesundheit:

„Im Grunde sind wir eine vegetarische Art", stellt Dr. Colin Campbell von der Cornell-Universität fest. Untermauern kann er dies mit einer 920 Seiten starken Studie aufgrund von eindeutigen Zahlen, das Ergebnis einer epidemiologischen Studie in China. Demnach steht fest: Unsere Ernährung macht uns krank.

Nicht nur Herz und Kreislaufmiseren haben wir unseren Steaks und Eiern, Sahnesossen und Käseaufläufen zu verdanken, sondern auch die häufigsten Krebsarten, Diabetes, Osteoporose (Knochenschwund) und viele Stoffwechselkrankheiten sind ernährungsbedingt.
Beispiel: Osteoporose hat nach der Studie nichts mit Kalziummangel zu
tun. Die Chinesen nehmen nur halb so viel Kalzium wie die Amerikaner zu
sich, und trotzdem ist Osteoporose in China fast unbekannt. Allerdings sind
bei Chinesen Pflanzen und nicht wie im Westen Milchprodukte der
Kalziumlieferant. Quelle „taz" 27.06.1990


Dr. T. Colin Campbell, Autor der Ernährungsstudie „The China Study:

Alarmierende Auswirkungen für die Ernährung, Gewichtsabnahme und langfristige
Gesundheit“ bietet eine einfache Möglichkeit, die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung zu erklären:
„Die überwiegende Mehrheit aller Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Formen von degenerativen Erkrankungen können mit der Durchführung einer pflanzlichen Ernährung einfach verhindert werden.“

Die PCRM „The Physicians' Committee for Responsible Medicine“
(Ärztekommission für verantwortungsbewusste Medizin)
ist eine der grössten gemeinnützigen Ärzteorganisationen,
die präventive Medizin fördert, klinische Forschung
durchführt und höhere Standards für Ethik und Effizienz in
der Forschung fördert.
Die PCRM empfiehlt die vegane Ernährung als die
gesündeste Ernährung und begründet dies auch
logisch nachvollziehbar.


Zitat PCRM:
„Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält,
ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung.
Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar
weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als
vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und
Eier enthält. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass
die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge
der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung
verringert wird, was die vegane Ernährung zur
gesündesten insgesamt macht.“

Quelle: http://www.pcrm.org/health/veginfo/nutritionfaq.html

 
Fleischprodukte erhöhen das Risiko für Diabetes

Über einen Zeitraum von 17 Jahren wurden von der
Loma Linda University in Kalifornien neu auftretende
Diabetesfälle untersucht. Bei den Studienteilnehmern,
die wenigstens einmal pro Woche Fleisch verzehrten,
war das Diabetesrisiko im Vergleich zu Vegetariern
um 74 % erhöht. Diejenigen, die verarbeitete Fleischoder
Fischprodukte konsumierten, hatten ein um 38 %
erhöhtes Risiko.

Referenz: Vang A et al: Meats, processed meats, obesity, weight gain and occurrence of diabetes among adults: Findings from Adventist Health Studies; Ann Nutr Metab. 2008 Mar 18; 52(2): 96-104


Intelligente Kinder werden häufig Vegetarier

Im British Medical Journal wurden die Ergebnisse einer
Studie publiziert. 20 Jahre zuvor war bei 4222 Mädchen
und 3948 Jungen im Alter von 10 Jahren der
Intelligenzquotient bestimmt worden. Jetzt nach 20 Jahren
wurden die damaligen Studienteilnehmer nach ihren
Ernährungsgewohnheiten befragt. Dabei zeigte sich
eindeutig: Je höher der IQ im Kindesalter war, desto
grösser war die Wahrscheinlichkeit, als Erwachsener
Vegetarier zu sein.

Referenz: Catharine R Gale et al: IQ in childhood and vegetarianism in adulthood: 1970 British cohort study; BMJ, Doi: 10; 15 Dec, 2006
 

 

 
 
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