Fische

Die Fische, der Fischfang und die Aquakulturen ...
Ein neuer Blick auf Fische ... Tage der Fische - www.ariwa.org
 

Warum ich keinen Fisch esse ... "Ich esse niemanden, den ich kenne. Ich würde willentlich einen Barsch genauso wenig essen wie einen Cocker Spaniel. Sie sind freundlich, so neugierg. Wisssen Sie, Fische sind sensibel, sie haben Persönlichkeiten und sie spüren Schmerzen, wenn sie verletzt sind." Dr. Sylvia Earle


 

Fische in Aquakultur ist Tierquälerei: Fische empfinden Angst, Schmerzen und Stress

Fische werden von vielen Menschen als niedere Lebewesen wahrgenommen, denen weder Empfindungsvermögen noch kognitive Fähigkeiten zugestanden werden. Neuere Forschungsergebnisse zeigen jedoch eindeutig, dass die Unterschiede zwischen Fischen und anderen Wirbeltieren hinsichtlich ihres Gedächtnisses, ihrer Lernfähigkeiten und ihrem Sozialverhalten weit geringer sind, als lange Zeit angenommen wurde. So sind Fische erstaunlich lernfähige Lebewesen und weisen Merkmale der sozialen Intelligenz wie Täuschungsstrategien, Bestrafung oder Altruismus auf. Und auch bezüglich der Leidensfähigkeit zeigt sich immer deutlicher: Auch Fische empfinden Angst, Schmerzen und Stress. In der Intensivhaltung von Fischen wird all dies weitestgehend ignoriert.

albert-schweitzer-stiftung.de - fische - aquakultur
 



 

Durch die Jahrzehnte andauernde Überfischung durch den Menschen sind die Bestände des Lachses stark dezimiert. Eigenständig können sich die Fischbestände nicht mehr erholen, sodass für Biologen die Situation aussichtslos scheint. Mehrere Ingenieure und Biologen versuchen nun künstlich die Populationen durch neueste Technologien und umfangreiche Aufzuchtstationen zu retten. Heute wird der Lachs im Labor geboren, in riesigen Wassertanks und unter ständiger Kontrolle gezüchtet. Die Dokumentation verdeutlicht die perfide Situation des Lachses und wie sein größter Feind ihm ambitioniert helfen will.

 

 

 

Schockierende Fakten zur Überfischung der Meere ...

 

Fisch ist Gift !

Wussten Sie, dass viele Fische mit dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber belastet sind - mehr als die meisten anderen Lebensmittel? Und damit ist nicht zu spaßen: Nicht umsonst warnt die Bundesregierung insbesondere schwangere und stillende Frauen vor dem Verzehr von z.B. Heilbutt, Thunfisch, Seeteufel usw.

Allen Warnungen zum Trotz: Die EU-Kommission plant aktuell, den Grenzwert für einige dieser großen Raubfische nochmals zu lockern!

Warum? Vor allem aus wirtschaftspolitischen Gründen!

Denn es ist so: Der im Moment geltende Quecksilber-Grenzwert für größere Raubfische (1 Milligramm pro Kilogramm Fisch) führt aufgrund der tatsächlich hohen Belastung der Fische dazu, dass etwa die Hälfte dieser Fische nicht verkauft werden darf. Lösung der EU-Kommission: Man verdoppelt diesen Grenzwert einfach auf zwei Milligramm pro Kilogramm Fisch - und schon dürfen die meisten Fische legal verkauft werden.

Dass wir Verbraucherinnen und Verbraucher damit potenziell stärker mit dem Nervengift Quecksilber belastet werden als ohnehin schon, scheint keine Rolle zu spielen.

www.quecksilber-aktion.foodwatch.de

Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall. Vielleicht erinnern sich noch manche daran, dass ihre Eltern sie als Kinder zu besonderer Vorsicht mit Quecksilber-Fieberthermometern ermahnt haben? Auch heute noch findet es sich in Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.

Durch Kohlekraftwerke gerät es in großen Mengen in die Luft und damit in Gewässer und die Weltmeere. Dort wandelt es sich in das 100-mal giftigere Methyl-Quecksilber um und wird von Fischen aufgenommen.

Besonders größere Fische, die am Ende der Nahrungskette stehen und in ihrem Leben viele kleine, belastete Fische verspeisen, sind häufig sehr stark mit Quecksilber belastet. Für uns Menschen ein Gesundheitsrisiko. Quecksilber kann die Entwicklung von Föten schädigen und auch bei Erwachsenen zu Nervenschäden führen und das Immunsystem angreifen.

Trotzdem soll der Grenzwert für diese großen Raubfische nun gelockert werden! Im Gegenzug, so der Plan der EU-Kommission, soll der Grenzwert von kleineren Fischen verschärft werden. Ein klares Ablenkungsmanöver: Denn die kleineren Fische sind ohnehin deutlich weniger belastet. Auch den geplanten Grenzwert werden sie meist nicht überschreiten.

Unterm Strich wird uns europäischen Verbraucherinnen und Verbrauchern durch die Grenzwert-Lockerung deutlich mehr Quecksilber zugemutet, wenn sich die EU-Kommission mit ihren Plänen durchsetzen kann.

Das müssen wir verhindern! Deshalb haben wir heute gemeinsam mit foodwatch Niederlande eine E-Mail-Aktion an die EU-Kommission gestartet.

Statt an den Quecksilber-Grenzwerten herumzuschrauben sollte die EU-Kommission dafür sorgen, dass der Quecksilberausstoß durch die Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung konsequent reduziert wird.

P.S.: Gefährliche Schadstoffe in Lebensmitteln sind ein riesiges Problem - für uns alle. Viel zu oft werden Grenzwerte solcher Stoffe aber immer noch an Wirtschaftsinteressen festgemacht, nicht aber an unserer Gesundheit. Wir brauchen Ihre Unterstützung, um dies zu ändern! Werden Sie deshalb Förderer/in von foodwatch:

www.foodwatch.de

Weiterführende Informationen und Quellen:

- Arbeitspapier Experten-Komitee der EU-Kommission über Quecksilber-Grenzwerte: Mercury and methylmercury in food (zu Verkehrsfähigkeit von belasteten Fischen siehe S. 7) tinyurl.com/onsh6a5

- foodwatch-Stellungnahme zu Quecksilber-Grenzwerten nach Anfrage an das Bundesumweltministerium Weiterlesen ...

- Verbrauchertipp des Bundesumweltministerium zum Verzehr von mit Quecksilber belasteten Fischen Weiterlesen ...



Fische sind Freunde


Als kleines Kind hatte ich einen eher ungewöhnlichen Freund: 
einen Fisch. Meine Großeltern hatten einen kleinen Teich in ihrem 
Garten und wann immer wir sie besuchten, saß ich stundenlang am 
Teich und beobachtete die Fische.

Einer der Fische, ich nannte ihn Fritz, war sehr zutraulich. Mit der Zeit 
lernte ich Fritz und seine Eigenarten und Launen sehr gut kennen. Er 
war ein neugieriger kleiner Kerl. Er ließ sich sogar von mir 
streicheln.
 Er war definitiv der verspielteste im Teich und die anderen 
Fische waren manchmal etwas genervt von seinen Streichen.

Ich merkte schnell, dass Fische, genau wie wir auch, verschiedene 
Persönlichkeiten haben. Einige, wie Fritz, sind sehr zutraulich, andere 
sind eher etwas schüchtern. Und manche offenbaren sogar ungeahnte 
Fähigkeiten, wenn es darum geht ihre Angebeteten zu 
beeindrucken.

Sie sind alle unterschiedlich. Was sie jedoch gemeinsam haben ist 
das: Sie empfinden Freude und sie empfinden Leid, genau wie 
wir es tun.

Als ich anfing meinen Fleischkonsum zu reduzieren, dachte ich 
zunächst gar nicht daran, auch keinen Fisch mehr zu essen. Doch 
dann kam mir Fritz in den Sinn und mir wurde klar, dass ich auch 
Fische nicht mehr essen möchte. Was hinzu kommt ist, dass diese 
Tiere heutzutage in grauenvollen Unterwasser-
Massentierhaltungen 
gezüchtet und in ihren eigenen Exkrementen 

gehalten werden. Animal Equality

 

 
 

 

Sag Nein zu Milch

www.SagNeinzuMilch.de