Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen

www.aufschrei-waffenhandel.de
 

Petitionen: Flucht Asyl

Afghanistan ist unsicher
www.proasyl.de - unsicheres-afghanistan

Einführung einer privaten Haftpflichtversicherung für Flüchtlinge
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Rücknahmeabkommen für afghanische Flüchtlinge aussetzen/Beibehaltung des Abschiebe-Stopps vom 11.11.2015

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Humanitäre Hilfe - Sicherstellung humanitärer Hilfe für Flüchtlinge in den Heimatländern und Flüchtlingsunterkünften vom 06.11.2015

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Flucht

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten.“

Seit mehr als anderthalb Jahren führt Saudi-Arabien Krieg im Jemen und Deutschland liefert die Waffen. Seither hat sich die humanitäre Lage im Land kontinuierlich verschlechtert. Millionen Menschen sind auf der Flucht, zehntausende Kinder vom Hungertod bedroht. Die Kriegsparteien zeigen kein Interesse an einem Ende des Konflikts.


„Alles wird möglich auf unserem Planeten von dem Augenblick an, wo wir die blutigen Fleischmahle und den Krieg überwinden.“ George Sand


Von Tieren und Flüchtlingen - Hilal Sezgin

Die Tierrechtlerin als humanitäre Hilfskraft ist ziemlich selbstverständlich, denn der eine politische Kampf ist genauso wichtig wie der andere.
Die politischen Veganer*INNEN engagieren sich für alle Tiere, auch für Menschen.
An etlichen Stationen, an der Freiwillige Geflüchtete versorgen, wird vegan versorgt oder gekocht. Die Leute von „Mastanlagen Widerstand“, die sich sonst vor Schlachthöfen anketten, sind irgendwo bei Lesbos unterwegs. Und warum? Weil es derselbe Kampf ist. Wir alle, Menschen und andere Tiere, sind verletzliche, bedürftige, empfindungsfähige und eigenwillige Individuen. Es ist ungerecht, wenn andere uns mutwillig am Leben zu hindern versuchen. Und oft benötigen wir die Hilfe anderer, um uns gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren.
Wann werden die Menschenrechtler*INNEN sich für alle Tiere einsetzen und aufhören selbst gewalttätig zu sein, indem sie andere Tiere essen oder Produkte aus der Ausbeutung bezahlen und damit die Gewalt selbst aufrechterhalten?

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Afghanistan: Was sicher ist, bestimmen jetzt die Taliban?
www.proasyl.de - afghanistan

Waffenhandel

"Für die Waffenindustrie gibt es nichts Besseres als Konflikte und Kriege", sagt Rüstungsgegner und Buchautor Jürgen Grässlin.

Deutschland ist weltweit einer der größten Waffenexporteure. Algerien ist das Hauptempfängerland für deutsche Waffenexporte. Als Wirtschaftsminister hat Sigmar Gabriel eine Panzerfabrik in Algerien bewilligt, obwohl Amnesty International zahlreiche Menschenrechtsverletzungen in dem Land festgehalten habe.

Auch Länder, die sich derzeit gegen den Jemen im Krieg befinden, wie Saudi-Arabien und Ägypten, werden von Deutschland beliefert. Ebenso wie die verfeindeten Staaten Indien und Pakistan: "Die Deutschen beliefern ganz oft beide Seiten. Und dafür gibt es drei gute Gründe: Profit, Profit und Profit", so Grässlin.

Entscheidungen über die deutschen Rüstungsexporte werden vom Bundessicherheitsrat getroffen, dem Bundeskanzlerin, Vizekanzler und sieben Minister angehören. Die Regierung ist damit persönlich verantwortlich zu machen.

Erst Ende Januar hat der Bundessicherheitsrat die Lieferung von Patroullienbooten nach Saudi-Arabien genehmigt. Trotz Waffenembargo der Vereinten Nationen gegenüber dem Irak liefert die Bundesregierung Kriegswaffen an die Peschmerga.

Jeder Waffenexport hat darüber hinaus auch langfristige Folgen. Denn eine Waffe hält im Durchschnitt 50 Jahre. "Die Folgen von Exporten und Nachbaurechten sind unkontrollierbar", so Grässlin. Das Sturmgewehr G3 von "Heckler & Koch" ist in nahezu allen Kriegsgebieten weltweit anzutreffen und der baden-württembergische Hersteller ist "das tödlichste Unternehmen Deutschlands". Ein weiteres Problem sei, dass "Waffen wandern" und oft auf mehreren Kriegsschauplätzen zum Einsatz kämen: "Wer am meisten zahlt, der kriegt." So seien auch Waffen, die die Bundeswehr an die Peschmerga geliefert habe, an den "Islamischen Staat" weiterverkauft worden. "Der IS mordet deutsch", erklärte Grässlin.
Die deutschen Waffen in den Händen von Terroristen und Armeen sind ein Grund für die hohen Flüchtlingszahlen, denn wir liefern genau in die Länder, wo die Flüchtlinge herkommen.

Der Bau von Sicherheitszäunen im Süden von Libyen und Algerien, die auch von deutschen Firmen hergestellt würden, sei daher eine "zynische Behebung des Flüchtlingsproblems" und würde nicht nur Terroristen, sondern auch Hilfesuchende abhalten. Zusammen mit der Aktion "Aufschrei" fordert Grässlin daher: "Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen."

Auch die Mehrheit der Deutschen würde laut einer Emnid-Umfrage einen Stop von Waffenexporten befürworten. "Doch in Berlin passiert exakt das Gegenteil", so Grässlin.

www.lauterbacher-anzeiger.de - graesslin-kritisiert-deutsche-waffenexporte


Zahlen und Fakten

Derzeit befinden sich weltweit knapp 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Und sie wächst weiter. 2014 wurden 13,9 Millionen Menschen zur Flucht getrieben - viermal so viele wie noch 2010. Jeden Tag machten sich durchschnittlich 42.500 Menschen auf den Weg auf der Suche nach Frieden, Sicherheit und einem neuen Leben.

Besonders alarmierend: die Hälfte aller Flüchtlinge sind Kinder.

Den größten Teil – 38,2 Millionen – bilden die sogenannten Binnenvertriebenen (Internally Displaced Persons – IDP). Sie fliehen innerhalb ihres eigenen Landes, ohne dabei internationale Landesgrenzen zu überschreiten. Binnenvertriebene sind - anders als Flüchtlinge - nicht durch internationale Abkommen geschützt und stehen offiziell nicht unter dem Mandat von UNHCR. Dennoch kümmert sich UNHCR seit vielen Jahren um die Bedürfnisse von Binnenvertriebenen. Denn oftmals befinden sie sich in sehr ähnlichen Situationen wie Flüchtlinge und haben einen ähnlichen Hilfsbedarf.

Die zweite Gruppe sind die 19,5 Millionen Flüchtlinge sowie 1,8 Millionen Asylsuchende, die noch auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten.

www.uno-fluechtlingshilfe.de - zahlen-fakten

Fluchtbegleitung Alsfeld 2016


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Warum fliehen Menschen?

Die Gründe, aus denen Menschen gezwungen sind zu fliehen, sind vielfältig: Verfolgung, Folter, Vergewaltigung, Krieg und Bürgerkrieg, drohende Todesstrafe, Zerstörung der Existenzgrundlagen.

Jedes Jahr fliehen hunderttausende Men­schen vor schweren Menschenrechtsverletzungen, Diskriminierungen und Repressalien, manchmal aus Lebensgefahr. Darunter sind auch Kinder, die von ihren Eltern allein auf die Flucht geschickt werden, deren Familien zerrissen oder deren Angehörige tot sind.

Die weltweite Menschenrechts- und Flüchtlingssituation ist und bleibt besorgniserregend.

www.proasyl.de - fluechtlinge-weltweit
 

Kinder allein auf der Flucht: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland

2011 kamen etwa 4000 Kinder und Jugendliche ohne Eltern und ganz alleine auf sich gestellt als Flüchtlinge nach Deutschland.
Die meisten von ihnen kommen aus Guinea, Irak, Afghanistan, Somalia und Äthiopien. Doch seit dem "arabischen Frühling" steigt auch die Zahl der Flüchtlingskinder aus dem arabischen Raum.
Die Probleme hören nach oft mehrjähriger Flucht dann aber in Deutschland nicht auf. Hier erwartet sie eine unsichere Zukunft, wenn ihr Recht zum Aufenthalt in einem der reichsten Länder der Welt wieder einmal nur für maximal sechs Monate verlängert wird.


 

Wer sind diese Deutschen?

Deutschland aus der Perspektive eines Flüchtlings...





 

Rohstoffkrieg - www.infosperber.ch
 

Flüchtlingselend in Mazedonien – Schließung der Grenzen ist ein Verbrechen!

Hunderte Menschen in der Kälte, im Regen versuchen von Griechenland nach Mazedonien zu gelangen und werden von Staatsdienern mit Knüppeln geschlagen ...

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Bild könnte enthalten: Baum und im Freien

Flüchtlingsinitiative Lauterbach

facebook-Initiative-Lauterbach

 

Link zum Flyer Flüchtlingsbegleitung

Information und Anmeldungen
Evangelisches Dekanat Alsfeld
Fachstelle Bildung und Ökumene
Ralf Müller, M.A.
Altenburger Straße 40, 36304 Alsfeld
Telefon: 06631 - 9114918
mail: ralf.mueller@web-vb.de
Internet: www.alsfeld-evangelisch.de

weitere Infos: www.erwachsenenbildung-vb.de

Unterstützungsnetzwerke - Beratungsstellen
fluechtlingsrat-hessen.de - Beratungsstellen.html

Hinweise für afghanische Flüchtlinge und Beraterinnen
www.proasyl.de - hinweise-fuer-afghanische-fluechtlinge-und-ihre-beraterinnen

Die Einstufung nach Bleibeperspektive ist bewusste Integrationsverhinderung
www.proasyl.de - die-einstufung-nach-bleibeperspektive-ist-bewusste-integrationsverhinderung
 

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fileadmin/_processed_/csm_SyrienAmin4klein_9ae28645ba.jpg

Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte

www.uno-fluechtlingshilfe.de - fluechtlinge-erzaehlen

 

Neun von zehn Flüchtlingen (86 Prozent) leben in Entwicklungsländern, da die meisten Flüchtlinge lediglich in ein angrenzendes Nachbarland fliehen.

Globale Statistiken von UNHCR
Die sieben größten Herkunftsländer von Flüchtlingen
Syrien - 3,88 Millionen
Afghanistan - 2,59 Millionen
Somalia - 1,11 Millionen
Sudan - 648.900
Südsudan - 616.200
Demokratische Republik Kongo - 516.800
Myanmar - 479.000

Die sechs größten Aufnahmeländer von Flüchtlingen
Türkei - 1,59 Millionen
Pakistan - 1,51 Millionen
Libanon - 1,15 Millionen
Iran - 982.400
Äthiopien - 659.500
Jordanien - 654.100

Länder mit den meisten Binnenvertriebenen
Syrien - 7,6 Millionen
Kolumbien - 6 Millionen
Irak - 3,6 Millionen
Demokratische Republik Kongo - 2,8 Millionen
Sudan - 2,1 Millionen
Südsudan - 1,5 Millionen
Somalia - 1,1 Millionen
Ukraine - 832.000

Alle Zahlen bis Ende 2014