Impfen 2016

 

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht: Niemand braucht sein Tier oder sich selbst gegen irgend etwas impfen zu lassen, wenn er und sein Tier die deutschen Grenzen nicht verlässt.

Jährliche Impfungen gegen Katzenseuche, -schnupfen usw. waren nie wissenschaftlich begründet.

Aber noch immer werden sie verschickt, die Einladungskarten der Tierärzte zur „jährlichen Wiederholungsimpfung“. Dabei entspricht die jährliche Impferei nicht einmal mehr der offiziellen „Leitlinie“ der Tierarztverbände. Doch das interessiert viele Tierärzte nicht, sie möchten auf den schönen Umsatz nicht verzichten. Kein Mensch geht jährlich zum Impfen.

Schutzdauer der Schnupfenimpfung: Auch bei den Schnupfenimpfungen verschwindet der – begrenzte – Schutz nicht schlagartig nach einem Jahr. In Studien wurde gezeigt, dass Impf-Antikörper noch 7,5 Jahre nach der Grundimmunisierung bestehen können und dass bei Erregerkontakt die Immungedächtniszellen in Aktion treten.

Bei Katzen in normaler Privathaltung sind Nachimpfungen verzichtbar. Laut Schultz sind Wiederholungsimpfungen gegen Schnupfen schon deshalb nicht sinnvoll, weil die Impfstoffe wenig bringen. Katzen erkranken an Infektionen der Atemwege, ob sie geimpft sind oder nicht.

Schnupfen ist eine typische Stresserkrankung.

Mehr:

Aktionsgemeinschaft für Tiere (AGT)

www.agtiere.de

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Forschungsergebnisse und Meinungen

Katzen müssen jährlich geimpft werden, so steht’s in den allermeisten Broschüren und Katzenbüchern. Auch auf der Website des Bundesverbandes der Praktischen Tierärzte wird das behauptet. Warum eigentlich? Und warum werden Menschen nicht jedes Jahr geimpft? Schließlich haben Primaten und Kleinsäuger doch ein ganz ähnliches Immunsystem.

Die Antwort: Katzen (und Hunde) brauchen gegen Virusinfektionen gar nicht jährlich geimpft zu werden. Die jährliche Auffrischung ist für die meisten Impfungen wissenschaftlich nicht begründet und sie war es auch nie. In den USA wird darüber seit Jahren sehr offen diskutiert; vor allem aber wurde darüber geforscht. Das alles mündete schließlich in neue Impf-Richtlinien.

Positionen radikaler Impfgegner werden im folgenden Text nicht berücksichtigt. Hier geht es ausschließlich um die Forschungsergebnisse und Meinungen seriöser, in der Fachwelt anerkannter Wissenschaftler.

Mehr:

www.miau.de

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Gewohnheit als Wissenschaft

Warum Katzen in den USA nicht mehr jedes Jahr geimpft werden und warum unsere Katzen auch nicht jährlich geimpft werden müss(t)en
(von Monika Peichl)

Jahrzehntelang ist es uns Tierhalterinnen und Tierhaltern eingebimst worden: Katzen müssen jährlich geimpft werden. Doch dafür gibt es überhaupt keine wissenschaftliche Rechtfertigung.

Mehr:

www.katzenschutzbund-wuppertal.de

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Tierärtzin empfiehlt

Um die Katzenpopulation vor erneuten Ausbrüchen der Katzenseuche und des Katzenschnupfens zu schützen, empfehle ich die Grundimmunisierung im Alter von 8-10 Wochen (2 Impfungen im Abstand von 3-4 Wochn)

Bei Freigänger kann eine Leukoseimpfung (2 x im Abstand von 3-4 Wochen) unabhängig von der Seuche/Schnupfen- Impfung diskutiert werden. Von der Impfung gegen FIP rate ich ab.

Die Nebenwirkungen der Viel-Impferei wird leider unterschätzt, da Erkrankungen oft nicht in direkten Zusammenhang mit der Impfung gebracht werden. Neben anderen Faktoren trägt diese Überimpfung meiner Meinung nach viel zu den Allergischen Erkrankungen und Tumorerkrankungen bei.

Mehr:

www.die-andere-kleintierpraxis.ch

 

 
 
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