Welt-Vegan-Tag

Der 1. November ist der Welt-Vegan-Tag. Die pflanzliche Lebensweise ist gesund, insbesondere, wenn diese Ernährung rein pflanzlich, also mit keinerlei Tierleid verbunden ist.

Der Veganismus gilt schon lange nicht mehr als exotisch oder versponnen

Er steht bei gesundheitsbewussten und ethisch motivierten Menschen hoch im Kurs. Die Oscar-Preisträgerinnen Natalie Portmann, Anne Hathaway, Joaquin Phoenix leben vegan. Auch Alicia Silverstone, Martina Navratilova, Michelle Pfeiffer, Boxlegende Mike Tyson, Bill Clinton, Brendan Brazier, Ironman, Carl Lewis, Leichtathlet 9-facher Goldmedalliengewinner schwören mittlerweile auf vegane Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Linsen und Nüsse.

Immer mehr Promis setzen auch bei uns auf vegane Ernährung

Patrick Baboumian, einer der stärksten Männer Deutschlands, Alex Dargatz, Bodybuilding-Weltmeister, Barbara Rütting und viele andere sind Beispiele dafür.

Die Ernährung hat entscheidenden Einfluß auf unsere Gesundheit: Man ist was man isst.“

Eine optimale Ernährung eröffnet wunderbare Chancen, ein langes Leben bei bestmöglicher Gesundheit und guter Fitness zu verbringen.

Unser Ernährungsverhalten beruht vielfach auf Mythen

Es gibt keine Nährstoffe in „Fleisch“ oder anderen Tierleidprodukten die in pflanzlicher Ernährung nicht vorhanden sind.

Die gesundheitlichen Schäden durch Fleisch wurden durch unzählige wissenschaftliche Studien belegt. Die katastrophalen gesundheitlichen Folgen durch Milch, Käse und andere Milchprodukte sind weit weniger bekannt.

Wenn Naturkatastrophen oder Terroranschläge Hunderte oder Tausende von Toten fordern, ist das Entsetzen groß. Wenn aber eine Fehlernährung Millionen von Leidenden und Toten durch Krebs, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Alzheimer, Übergewicht und andere schwerste ernährungsbedingte Erkrankungen verursacht, wird dies mit einem erstaunlichen Gleichmut hingenommen bzw. von vielen gar nicht zur Kenntnis genommen. Das hat Gründe.

Ernährungsorganisationen werden von der Industrie finanziert

Auf den ersten Blick unabhängige Ernährungsorganisationen, die offizielle Ernährungsempfehlungen für die Bevölkerung herausgeben, werden überall auf der Welt in erheblichem Umfang von der Fleisch-, Milch- und Eierindustrie finanziert, dazu gehört auch die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“.

Osteoporoseraten sind hoch

Nicht umsonst sind die Osteoporoseraten (Knochenschwund) in den Ländern am höchsten, in denen am meisten Milch getrunken wird, und am niedrigsten in den Ländern, in denen am wenigsten Milch konsumiert wird.

Viele Menschen wissen nicht, dass die Milch eine Unzahl verschiedener Hormone (Wachstumshormone, Sexualhormone usw.) enthält, die wegen ihrer gesundheitlichen Risiken sonst nur auf ärztliches Rezept in der Apotheke erhältlich sind.

Kuhmilch ist für Kälber nicht für Menschen

Kuhmilch dient biologisch dazu, ein Kalb innerhalb kürzester Zeit wachsen zu lassen. Wenn aber dieser Hormoncocktail auf einen Organismus wie den Menschen trifft, der für diese Wirkungen nicht ausgelegt ist, dann wird das gesamte Muster chronischer, oft tödlicher Erkrankungen durch Milch verständlich.

Tier-Milch macht krank

Eine große Anzahl von Studien haben einen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und einer Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen wie Brustkrebs, Prostatakrebs, Alzheimer, Multipler Sklerose, Parkinson, Diabetes Typ I, Diabetes Typ II, Eierstockkrebs, Osteoporose, Herzerkrankungen, Demenz, Alzheimer, Schlaganfälle, Adipositas usw. aufzeigen können.

Die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) veröffentlichten Zahlen über die weltweite Brustkrebshäufigkeit korrelieren mit der Höhe des Milchkonsums in den Ländern.

Der von der EU in Auftrag gegebene „EU-BST-Human-Report“, der die Auswirkungen des Milchkonsums auf die menschliche Gesundheit überprüfte, kam zu dem Schluss, dass von den Hormonen in der Milch das Wachstum von bösartigen Tumoren, insbesondere bei Brust- und Prostatakrebs, gefördert werden kann.

Welches Protein erwies sich durchwegs stark und nachhaltig als krebserregend?

Kasein, das 87 Prozent des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums.

Welche Proteinart erwies sich auch bei Verabreichung hoher Dosen als nicht förderlich für die Krebsentstehung?

Die gefahrlosen Proteine waren pflanzlichen Ursprungs, z. B. aus Weizen

Milch und Milchprodukte sind ganz sicher die gesundheitsschädlichsten Nahrungsmittel überhaupt (Stichworte: Hormongehalt, kanzerogene tierliche Proteine und Schadstoffgehalt).

Auch in der Politik ist die Interessenvertretung der Tierindustrie sehr erfolgreich

Genau deshalb fließen auch weltweit gigantische Summen in Form von Subventionen an die Tierqualindustrie.

Alleine die EU gibt jährlich mehr als 50 Milliarden Euro für die Subventionen der Agrarindustrie aus, am meisten davon an die Tierqualindustrie. Selbst zusätzliche Exportprämien werden für Tierqualprodukte gezahlt, so daß billige Tierqualprodukte aus der EU den Weltmarkt überschwemmen und die Existenzen der Bauern in armen Ländern zerstören.

Dem gegenüber stehen Millionen von Menschen, die wegen massiver Fehlernährung, insbesondere durch Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, tierliche Fette und Proteine, an Übergewicht, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Angina pectoris, Schlaganfällen, Arteriosklerose, Osteoporose, Krebs, Diabetes, Alzheimer und weiteren chronischen Erkrankungen leiden und sterben.

Unzählige ernährungswissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre offenbarten den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Tierqualprodukten und diesen schweren Erkrankungen.

Die Belastung von Fisch mit Umweltgiften wie Dioxinen und Schwermetallen wurde in den letzten Jahren intensiv untersucht und in einem erschreckend hohen Ausmaß nachgewiesen.

Nährstoffe aus Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs steigern das Tumorwachstum, während Nährstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln die Tumorentwicklung reduzieren

2009 hat die Amerikanische Gesellschaft für Ernährung (ADA, American Dietetic Association) ein überarbeitetes Positionspapier über die vegetarische und vegane Ernährung publiziert und ihre Empfehlung für diese Ernährungsformen bestärkt. Dort kommt man zu dem Schluss, dass vegetarische Ernährungsformen einschließlich veganer Ernährung – sofern richtig durchgeführt –, gesund und nahrhaft für Erwachsene, Kleinkinder, Kinder und Heranwachsende sind und sogar chronische Krankheiten wie Herzerkrankungen, Krebs, Übergewicht und Diabetes vorbeugen und behandeln helfen können.

Die Ärztekommission PCRM („The Physicians‘ Committee for Responsible Medicine“, Ärztekommission für verantwortungsbewusste Medizin) ist eine gemeinnützige Organisation, die präventive Medizin fördert, klinische Forschung durchführt und höhere Standards für Ethik und Effizienz in der Forschung fördert.

Vegetarische Ernährung hat keinen gesundheitlichen Vorteil und einen ethischen schon gar nicht

Die PCRM empfiehlt die vegane Ernährung als die gesündeste Ernährung und begründet dies auch logisch nachvollziehbar:

Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält, ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung. Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und Eier enthält.

Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung verringert wird, was die vegane Ernährung zur gesündesten insgesamt macht.“

Professor Dr. T. Colin Campbell, Autor der Ernährungsstudie „The China Study“ erklärt die Vorteile einer veganen Ernährung so:

In der Tat zeigen diese Untersuchungsergebnisse, dass die große Mehrheit von vielleicht 80 bis 90 Prozent aller Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen Formen von degenerativen Erkrankungen einfach durch eine rein pflanzliche Ernährung verhindert werden können, zumindest bis ins sehr hohe Alter.“

Zudem existieren nun beeindruckende Belege, die beweisen, dass fortgeschrittene Herzerkrankungen, bestimmte relativ fortgeschrittene Krebsarten, Diabetes und einige andere degenerative Erkrankungen durch Ernährung rückgängig gemacht werden können.“

Die derzeitige Fleischernährung ist nicht zukunftsfähig“, sagt Markus Keller, Ernährungswissenschaftler an der Uni Gießen. Tierzucht sei nicht nur energieintensiv, sondern wegen der Fütterung vor allem eine ungeheure Verschwendung von Getreide. “Wenn sich alle so ernähren würden wie wir in Deutschland, dann bräuchten wir vier Planeten Erde.“

Arme Menschen verhungern, während die Reichen an Überernährung sterben

Der Mensch enthält seinen Mitmenschen in der Dritten Welt die Nahrung vor, lässt sie verhungern und mit der vorenthaltenen Nahrung werden stattdessen gequälte „Nutztiere“,(Sklaventiere) gemästet, weil ihm ein egoistischer Gaumenkitzel mehr wert ist als ein Menschenleben.

Aus der „Dritten Welt“ werden pflanzliche Futtermittel für die „Nutztierhaltung“ in die Industrienationen exportiert, obwohl in diesen armen Staaten Kinder und Erwachsene hungern und an Hunger sterben. Daher die Redewendung:

Die Tiere der Reichen essen das Brot der Armen“

Täglich sterben zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 Prozent der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 Prozent der weltweiten Getreideernte und ca. 90 Prozent der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden!

80 Prozent der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird.

Die Verfütterung von pflanzlicher Nahrung zur Erzeugung gesundheitlich bedenklicher tierlicher Produkte ist eine Absurdität, ein Skandal und eine Verschwendung der Superlative: Für die Erzeugung von nur 1 kg Fleisch sind je nach Tierart bis zu 16 kg pflanzlicher Nahrung und 10 – 20 Tonnen (10.000 – 20.000 Liter!) Wasser notwendig.

Regeln der gesunden Ernährung

Wenn man die seriöse wissenschaftliche Literatur auswertet, kommt man klar zu diesen 7 goldenen Hauptregeln einer veganen Ernährung:

Am wichtigsten: So abwechslungsreich wie möglich ernähren

Vitamin B12 als Nahrungsergänzung nehmen, im Winter eventuell Vitamin D (Entweder veganes Vitamin D2 oder Vitamin D3 aus veganer Quelle)

Jod erhalten Sie aus Algen oder Jodsalz, das Sie aber bitte sparsam verwenden

Vitamin-C-haltige Getränke zu den Mahlzeiten, um die Eisenaufnahme zu optimieren

Raffinierten Zucker und Weissmehl/Auszugsmehl meiden

Zusätzliche Fette/Öle nur in geringen Mengen (Herzkranke sollten auf zusätzliche Fette/Öle völlig verzichten), dies gilt aber nicht für vegane Kleinkinder
Tipp: Omega-3-Fettsäuren bezieht man am besten aus frisch gemahlenen Leinsamen

Industriell verarbeitete Nahrungsmittel eher selten konsumieren

Frische Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte bevorzugen

Mitweltschutz gegen Tierqualindustrie

Die Tierqualindustrie und ihre Produktion von „Fleisch“ und Milch ist durch den Ausstoß von Treibhausgasen wie Methan und CO2 noch vor dem gesamten globalen Verkehr (PKW, LKW, Schiffe, Flugzeuge) und der gesamten Industrie der Hauptverursacher der globalen Erwärmung und damit der Klimakatastrophe.

Die für das Weltklima wichtigen tropischen Regenwälder werden für Weideflächen der „Nutztiere“ und zum Anbau der Futterpflanzen gerodet. Die „grüne Lunge“ der Erde wird in einem nie da gewesenen Tempo vernichtet.

Am 21.10.2009 stellte das renommierte WorldWatch Institute in einer Studie fest, dass die von der UN bzw. FAO vorgelegten Zahlen viel zu niedrig sind, weil viele Faktoren und Auswirkungen der „Nutztierhaltung“ in der FAO-Studie gar nicht berücksichtigt wurden.

Demnach ist der Konsum von Fleisch, Milch, Fisch und Eiern für mindestens 51 Prozent der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich! Quelle: WorldWatch (2009)

Eiweißreiche Lupinen als Alternative zu Soja

Als heimische Alternative zu Soja gibt es Lupinen. Im alten Ägypten und in Griechenland, aber auch bei den Indios in Südamerika galten Lupinen-Samen als hochwertiges Grundnahrungsmittel. Die aus dem Mittelmeergebiet stammende, heute in ganz Europa angebaute Pflanze ist eine Hülsenfrucht.

Als Nahrungsmittel sind die weiße, die gelbe und die blaue Süßlupine von Bedeutung sowie die Andenlupine, die vor allem im Hochland des südamerikanischen Kontinents genutzt wird.

Der Name Süßlupine beruht nicht auf einem süßen Geschmack, sondern lediglich auf der Abwesenheit der Bitterstoffe.

Süßlupine enthält keine Stärke und kein Gluten

Lupinensamen ähneln in ihrer Zusammensetzung den Sojabohnen. Mit einem Anteil von 36 bis 48 Prozent sind sie äußerst eiweißreich. Da alle unentbehrlichen Aminosäuren enthalten sind - inklusive Lysin, das in den meisten Getreidesorten kaum vorliegt - ist das Lupinen-Eiweiß besonders hochwertig.

Der Fettgehalt beträgt vier bis sieben Prozent, womit die Süß-Lupinen deutlich fettärmer sind als Sojabohnen. Das Fett besteht zu einem großen Anteil aus wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Da die Lupinensamen gleichzeitig reichlich Carotinoide und Vitamin E liefern, sind diese Fettsäuren gut vor Oxidation geschützt.

Lupinen gelten außerdem als gute Quelle für Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders von Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Außerdem sind reichlich sekundäre Pflanzenstoffe vorhanden, beispielsweise die beiden Isoflavonoide Genistein und Daidzein, denen die Wissenschaft krebshemmende, antioxidative und antimikrobielle Wirkungen zuschreibt.

Im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten sind Lupinen besser verträglich, da sie weniger blähende Substanzen enthalten. Ein weiterer Vorteil ist, insbesondere für Allergikerinnen, dass sie ein geringeres allergenes Potenzial als Sojabohnen besitzen. Auch aus ökologischer Sicht haben die Lupinen deutlich die Nase vorn: Die Hülsenfrucht wächst auf heimischem Boden und alle Produkte, die hierzulande aus Lupinen hergestellt werden, stammen aus ökologischem Anbau. Lupinen werden auch als Mehl und als Tofu angeboten.

1 Monat vegan gesund leben: www.vegangesund.info

Rezeptideen: www.vegan-taste-week.de

www.earthlings.de

 

 
 
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