"Jagd"frei - Terrorfrei

Natur ohne "Jagd" - "Jagd" ist Terror!

 

Von Bayern bis Schleswig-Holstein: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke!

Bundesweit haben bereits einige Hundert Grundeigentümer einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen gestellt.

Seit 1.4.2015 ist das erste Grundstück in Sachen-Anhalt und das erste Grundstück in Hessen jagdrechtlich befriedet.

2015 werden viele weitere Grundstücke jagdfrei – und bieten damit wertvolle Schutzgebiete für Natur und Tiere.

Hier finden sie aktuelle Fälle von Grundstückseigentümern:

Weiterlesen ... www.zwangsbejagung-ade.de

Insgesamt haben bereits mehrere hundert Grundstückseigentümer in allen Bundesländern einen Antrag auf Ruhen der Jagd auf ihrem Grund und Boden gestellt.

 

Wollen auch Sie die Jagd auf Ihrem Grundstück nicht länger dulden? Hier finden Sie alle Informationen:

Weiterlesen ... www.zwangsbejagung-ade.de

 

Viele freundliche und tierfreundliche Grüße von

der Bürgerbewegung „Zwangsbejagung ade“

www.zwangsbejagung-ade.de

und der Initiative zur Abschaffung der Jagd

www.abschaffung-der-jagd.de

 

Hessen: Grundstück in Morschen ab 1.4.15 jagdfrei! 

Die Grundstücke von Jörg Hanstein in Morschen (Schwalm-Eder-Kreis) sind seit 1.4.2015 jagdfrei! Dies ist die erste offizielle jagdrechtliche Befriedung in Hessen!
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www.zwangsbejagung-ade.de

 

Schleswig-Holstein: Grundstück in Dithmarschen "jagd"frei

Dieter Grade aus Dithmarschen hat auf seiner 8259 Quadratmeter großen Wiese ein Biotop geschaffen, auf dem auch seltene Pflanzen wie wilde Orchideen wachsen. Der Naturschützer kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, die Jagd auf seinem Grund und Boden zuzulassen. Nach mehrfachen Verzögerungen wurde seinem Antrag auf jagdrechtliche Befriedung Anfang August 2014 zugestimmt.

»Seit vielen Jahren bin ich im Naturschutz tätig und habe immer wieder erlebt, dass Tiere durch die Jagd gequält wurden«. Schon vor vielen Jahren hatte er miterleben müssen, wie ein Jäger eine Falle, in der er ein Hermelin gefangen hatte, vor den Auspuff seines Autos hielt und so das Tier vergaste. »Noch heute werde ich immer wieder an diese grausame Art des Tiertötens erinnert, insbesondere, wenn ich wieder einmal eine der vielen Fallen finde«, so der Tier- und Naturfreund. »Und wenn ich bedenke, dass mein Grundstück für die in meinen Augen sehr oft tierquälerische Jagd genutzt wird, dann hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich das nicht zumindest dort unterbinden würde.« 

Dieter Grade kritisiert, dass er im Antragsverfahren nicht nur für jedes einzelne seiner Grundstücke Grundbuchauszüge, Karten und Angaben vorlegen musste, sondern auch für die Grundstücke seiner Nachbarn. 
Zudem ist die jagdrechtliche Befriedung seines Grundstücks mit einem Zugeständnis an die Jägerschaft verbunden: "In einer so genannten „Nebenbestimmung“ wurde mir auferlegt, in Fällen von Jagdschäden, die in dem Jagdbezirk zu verzeichnen sind (nicht auf meinem Grund und Boden!), die Kosten anteilig zu übernehmen. Das ist für mich umso unverständlicher, als die Jäger unerlaubterweise immer wieder schwache Tiere über den Winter füttern, um dann „festzustellen“, dass die immer größer werdende Zahl von Wildtieren diese Schäden verursachen. Dieser Nebenbestimmung werde ich nicht zustimmen und dieses gegebenenfalls gerichtlich klären lassen."

Dieter Grade hat den Verlauf seines Antragsverfahrens auf seiner Internetseite 

www.natur-in-not-dithmarschen.de ausführlich dokumentiert.

 

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Baden-Württemberg: Grundstück im Bodenseekreis "jagd"frei

Das zwei Hektar große Grundstück von Rudolf Moser bei Markdorf im Bodenseekreis ist jetzt jagdrechtlich befriedet. Dies berichtet die Schwäbische Zeitung am 19.8.2014 unter dem Titel „Tierfreund setzt sich gegen "Jäger" durch“.

Rudolf Moser und seine Frau haben auf dem Grundstück ein Biotop errichtet, ein eingetragenes Naturschutzgebiet mit geschützten Pflanzenarten, einem Tümpel und Streuobstwiese. . „Meine Frau und ich wollten, dass das Grundstück auch ein Refugium für Tiere und nicht nur für Pflanzen ist“, zitiert die Schwäbische Zeitung den 83-jähringen Tierfreund, der die Jagd aus tiefster Überzeugung ablehnt.

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012, der entschieden hatte, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft gegen die Menschenrechte verstößt, wenn der Grundstückseigentümer die "Jagd" aus ethischen Gründen ablehnt, beantragte Rudolf Moser die  jagdrechtliche Befriedung seines Grundstücks. Im Juli 2014 genehmigte das Kreisjagdamt seinen Antrag.

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Frau lässt "Jagd" auf ihrem Gelände verbieten

Grundeigentümer*Innen können die "Jagd" auf ihrem Land aus ethischen Gründen verbieten lassen. In  der Westpfalz hat eine Frau Gebrauch von dieser Möglichkeit gemacht. Auf ihrem gut 25 Hektar großen Gelände bei Hohenöllen darf nach derzeitigem Stand vom 1. April an nicht mehr gejagt werden.

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Ein weiteres Grundstück wurde von der Jagdbehörde ab 1.4.2015 offiziell jagdrechtlich befriedet:

Höxter/Nordrhein-Westfalen: Grundstück ab April 2015 "jagd"frei!

Detlef Korsaware freut sich über sein jagdfreies Grundstück im Kreis Höxter beim Naturschutzgebiet Desenberg. Bereits Mitte 2013 hatte er den Antrag auf jagdrechtliche Befriedung bei der unteren Jagdbehörde gestellt. Dem Antrag wurde jetzt statt gegeben: Mit Ende des laufenden Jagdjahres zum 1.4.2015 ist sein viertel Hektar Land offiziell jagdfrei

Bürgerinitiative „Zwangsbejagung ade“:

Ab dem 1. April 2015 wird mein Grundstück im Kreis Höxter (NRW) jagdrechtlich befriedet sein! Dies teilte mir die untere Jagdbehörde des Kreises Höxter jetzt auf Anfrage mit. Ich hatte den Antrag schon Mitte 2013 gestellt, wurde aber vertröstet, weil das neue Jagdgesetz noch nicht verabschiedet war. Im Dezember 2013 wurde ich von der Jagdbehörde angeschrieben und gebeten, meine Beweggründe für die jagdrechtliche Befriedung zu nennen. Das habe ich Ende Dezember getan. Als ich mich jetzt, nach 6 Monaten Bearbeitungszeit, nach dem Stand der Dinge erkundigt habe, wurde mir mitgeteilt, dass meinem Antrag stattgegeben wurde. Über Kosten oder Gebühren wurde nichts gesagt.

Es handelt sich bei dem Grundstück um ca. 1/4 ha Ackerland beim Naturschutzgebiet Desenberg in der Nähe von Warburg. Das Grundstück ist natürlich sehr klein, aber mir ging es ums Prinzip. Und jede Reise beginnt mit einem kleinen Schritt...

Die untere Jagdbehörde hat sehr gut kooperiert, wie auch schon vor fast 30 Jahren die Stadt Warburg, als es um einen Antrag im Zusammenhang mit dem Naturschutzgebiet ging.

Aber ohne die zahlreichen Informationen auf der Seite "Zwangsbejagung ade" hätte ich den Antrag nicht gestellt oder vielleicht weniger Argumente gehabt. Vielen, vielen Dank!“

Ich bin ausdrücklich damit einverstanden, dass diese E-Mail oder Teile davon veröffentlicht werden. Sie soll auch anderen Grundstückseigentümern Mut machen.“

Diesen Mut wünschen auch wir den zahlreichen Grundstückseigentümern, die schon lange darauf warten, dass sie Behörden ihrem Antrag auf jagdrechtliche Befreidung statt geben und all denen, die ebenfalls einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung stellen möchten. Hier finden Sie dazu alle nötigen Informationen.

Bürgerinitiative „Zwangsbejagung ade:

www.zwangsbejagung-ade.de

Initiative zur Abschaffung der Jagd