Zoo

Ein Zoo ist nicht für die Tiere da, sondern für die Menschen.

Die Schwerpunktaufgaben eines Zoos haben sich im Laufe der Geschichte von der einfachen Ausstellung „exotischer“ Tiere hin zur Erforschung von Tierarten sowie der Erhaltungszucht verschoben. Der Begründer der Tiergartenbiologie, Professor Dr. Dr. Heini Hediger definierte schon vor fast 60 Jahren die Hauptaufgaben der Zoos als Naturschutz, Bildung, Forschung und Erholung.

Tierschützer bezeichnen die Gefangenschaft der Tiere aber als Quälerei und Isolationsfolter.

Wildtiere sind in ihrem Verhalten und Körperbau auf ein Leben in Freiheit ausgerichtet. Nach Meinung von Tierschützern verkümmern die Tiere in Gefangenschaft. Der Großteil der Zootiere, so der Vorwurf der Tierschützer, fühle sich von den Besuchermassen gestört und werde aggressiv. Manche töteten sogar ihre Artgenossen, verstümmelten sich selbst oder zeigten andere Formen von Verhaltensstörungen.

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Zoos: Erbarmungswürdige Gefängnisse

Ihrer vorgegebenen Besorgnis um Tiere sind Zoos doch nicht mehr als „Sammlungen“ interessanter „Gegenstände“ und nicht etwa Zufluchtsstätten oder simulierte Lebensräume. Zoos lehren die Menschen, daß es akzeptabel sei, Tiere in Gefangenschaft weit weg ihrer Heimat zu halten, sie der Langeweile, Beengtheit und Einsamkeit auszusetzen.

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